Samstag, 28. Juli 2007

Dschungel-Trekking

Puenktlich um 5 Uhr morgens holte uns Vera's obernerviger Wecker (ein kraehender Hahn wohlgemerkt) aus den suessesten Traeumen, da wir ja rechtzeitig aus den Federn mussten, um unseren Privatchauffeur zum BachMa-Nationalpark nicht ewig warten zu lassen. Mit noch zugeschwollenen Augen quaelten wir uns dann die drei Stockwerke im Halbschlaf runter zur Hotellobby, wo die ganze Rassel-Bande schon wieder versammelt war, um uns die freudige Nachricht, dass wir wieder mal vom Chef zum Abendessen eingeladen sind, zu ueberbringen - die Kinnlade ist wieder mal ins Bodenlose gesunken. Bloed nur, dass wir eigentlich heute Pizza essen gehen wollten und nicht darauf eingestellt waren unzaehligen Schrimps die Schale abzuziehen - naja dann heisst's wieder mal gute Miene aufsetzen und die Prozedur ueber uns ergehen zu lassen (neee is eigentlich eh ein feiner Zug von ihnen, so sparen wir uns wieder mal die hartverdienten Dong).
Haben dann noch ein Lunchpaket zugesteckt bekommen und latschten in Richtung unseres Buses. Nach knapp einstuendiger Fahrt in Richtung Sueden, erreichten wir, noch immer nicht ausgeschlafen, den Nationalpark, wo dann ab 7 Uhr der 6stuendige Morgensport losging - yippie. Voller Motivation und Elan hirschten wir durch den wilden Dschungel, vorbei an etlichen Wasserfaellen und Seen (Tuempel wuerde es eher besser treffen), bezwangen schlussendlich noch 689 Treppen abwaerts zum 300 Meter hohen Rhododendron-Wasserfall - bloed nur fuer uns, dass unten der Weg endete und wir die ganzen 689 Stufen noch mal erklimmen mussten - puuh, mussten nach jeder 50igsten eine kurze Rast einlegen, damit sich unsere Pumpe wieder erholen konnte.
Werden heute noch, wenn wir noch nicht zum Bersten voll sind, im Brown Eyes eintrudeln, einem der angesagtesten Club's der Stadt (glaub es ist sogar der einzige) - dort spielen sie sogar Musik aus dem Westen (da bin ich mal gespannt, welche Hits aus den 90igern sie da wieder ausgraben). Aber mit genuegend Fluessigem werden wir auch hier wieder den Baer steppen lassen.

Freitag, 27. Juli 2007

Schon fast Hueianer

Es ist mal wieder soweit - eine Woche weniger die wir zu bestreiten haben. Inzwischen haben wir uns hier alle recht gut 'eingelebt' auf unseren Stationen. Jesy und Vera sind eh nur am Kaffeetrinken statt am Arbeiten, bzw. verbringen ihre Nachmittage mit Faulenzen statt sich im Krankenhaus durch zu schlagen :-) - da spricht der Neid. Stefan und ich sind da mal wirklich motivierter: Erste Anlaufstelle ist grundsaetzlich die Kantine in der es den besten iced Coffe with milk gibt- der Kerl dort hat durch uns endlich gelernt was sein Gebraeu auf Englisch heisst, nachdem wir ihm zunaechst per Haenden und Fuessen erklaeren mussten was wir gerne haetten - er weiss sogar schon wieviel Dong wir ihm zahlen muessen fuer Zwei, werden mal probieren ob ers auch noch checkt wenn wir alle zu viert dort auftauchen oder ob der dann schwimmt - und auch die nette Ratten die ununterbrochen den Kuehlschrank umkreisen sind sehenswert .
Diese Woche war doch sehr erfolgreich - haben schon saemtliche Frauen abgetastet um zu gucken wo sich denn das kleine Koepfchen versteckt, den Herzschlag mit Hoerrohr gesucht und auch meist gefunden und heute durft ich aufgrund meiner Trotteligkeit 2x ne Plazenta (Mutterkuchen) rausziehen. Hab naemlich beim ersten Versuch die mir helfende Hebamme sowie die Wand mit schoenen roten Spritzern verziehrt - moderne Kunst halt, woraufhin sich dies umziehen musste und ich natuerlich das Stationsgespraech Nr.1 war. Also durfte ich das Ganze wiederholen, diesmal bekam ich (ohne mein Verschulden) ein bissl Farbe ab! Ah ja, und im Babygewicht-schaetzen sind wir auch bald die Meister.
Da wir hier im Hotel ja schon fast zum Inventar gehoeren, hat uns der Chef des Hotels -was fuer eine Ehre - zum Dinner eingeladen! Gegessen haben wir im endeffekt mit dem Portier, da dieser im gegensatz zum Chief englisch spricht. Es gab typisch vietnamesisches Food, wirklich gut - zu meinem leidwesen fast nur Fisch und Shrimps - der Stefan hat dem Portier nachahmend gleich mal den Kopf des Viehs mitgegessen :-) - aber eindeutig zuviel, zwangen uns im Schweisse unseres Angesichts unter Kontrolle des Chefs, der uns nicht aus den Augen liess aus hoefflichkeit den ganzen Tisch leer zu essen und mussten anschliessend noch ein Verdauungsbier trinken um uns die Treppen wieder hochrollen zu koennen.
Wir Maedels haben uns heut auf Shoppingtour begeben - allerdings nach kurzer Zeit deprimiert aufgegben, da wir mit unseren dicken Hintern in keine kurze Hose hier hinein passen!
Morgen heissts frueh aufstehen und den dicken Hintern im Nationalpark abzutrainieren! Um 6 Uhr gehts los!

Mittwoch, 25. Juli 2007

Wochenmitte - yeah!

Gestern gings ja wie schon berichtet zum "grossen" Sightseeing in Hue, wo wir mal wieder tief in die Tasche langen mussten, um uns die Citadelle mit der "alten" Kaiserstadt kulturell naeher bringen zu koennen. Waren aber nach 2 1/2-stuendiger Herumlatscherei abseits der Touristenpfade (auf der Suche nach den Highlights) fix und fertig und beschlossen einstimmig uns auf dem Weg in unser neues Stammlokal (mit den allerbesten und billigsten Shakes der Stadt) zu machen, wo wir den Abend Shakes-schluerfend und Baeuche-vollschlagend ausklingen liessen.
Im Krankenhaus hat sich die Lage fuer Vera & Jesy nun doch noch zum Besseren gewendet und sie durften heute wiedermal am Nachmittag mit Abwesenheit glaenzen (ausserdem sind sie die vietnamsesische Medizinstudenten-Klette losgeworden)!! Planen dafuer schon fleissig fuer unser kommendes Wochenende, wo's wahrscheinlich mit Privatchauffeur (oho) zum Bach Ma Nationalpark geht - powertrekking angesagt :-). Naja den Rest vom Wochenende werden wir hoffentlich faul (unseren Kater ausschlafend) am Thuan-An-Beach, dem Hausstrand Hue's, verbringen.
Sorry uebrigens fuer das spaerliche Bildmaterial, ist aber ziemlich muehsam hier schnellen und zuverlaessigen Anschluss an die Welt zu finden :-(.

Dienstag, 24. Juli 2007

Start in die neue Woche....

Haben nach einem mehr oder weniger erfolgreichen Start in die neue Woche, heute uns spontan dazu entschieden, den Nachmittag blau zu machen und Hue sightseeing-technisch unsicher zu machen. Hoff die Hitze grillt uns arme Wuerstchen nicht allzu sehr auf die Birne - hab mich in weiser Voraussicht bereits mit meinem Super-50LSF-Sunblocker eingefettet :-)))!
Die Woche im Krankenhaus knuepfte fuer Angie & mich eigentlich nahtlos an die letzte an - etliche kleine, vietnamesische Wuermchen die aus den viel zu engen Becken gepresst werden!
Die anderen beiden waren wieder mal vom Pech verfolgt und landeten auf der Paediatrie, wo sie gleich von einem vietnamesischen Medizinstudenten in Beschlag genommen und zum Englisch lernen verdonnert wurden, da ja einige Pfeifen hier immer noch nicht checken, dass Austria nicht Australien ist. Heute konnten sie ihn jedoch erfolgreich abwimmeln und hoffen ihm nicht mehr ueber dem Weg laufen zu muessen.
Das waren die neuesten News von hier, gehn jetzt auf Tempelsuche!

Montag, 23. Juli 2007

Unser erste "harte" Arbeitswoche

Am Dienstag starteten wir gepuscht vom Enthusiasmus unseres "deutschen Kollegens" um 7 Uhr morgens ins Krankenhaus. Dort eingetrudelt ging unsere Motivation gleich wieder den Bach hinunter, nachdem sich keiner unser angenommen hatte. So sassen wir in der Morgenbesprechung und liessen uns vom nervigen vietnamesischen BLABLA berieseln.
Mit Doktor Chi gings dann ab zur Visite, wobei unsere Anwesenheit die Patienten sogleich verstoerte.
Den Rest der Woche hat uns Dr. Chi jedoch in die Endoskopie zu Doktor Phu abgeschoben, ein Kollege der schon 1 Jahr in Schweinfurt war und dessen bester Freund sein heiss geliebtes Endoskop ist. Fanatisch zeigte er uns Tag ein und Tag aus seine Bilder und Berichte ueber seine Endoskopiedomaene im Krankenhaus. Nachmittags konnten wir uns sogar 3 Stunden eine ERCP (Verfahren zur Begutachtung der Gallenwege) anschauen, die nicht ganz ohne Komplikationen ablief, da der Patient (dank der kompetenten Anaesthesisten, die wahrscheinlich am Kaffee trinken waren) ploetzlich aus der Narkose erwachte. Sich die Galle aus dem Leib kotzend und halb erstickend war der Grund, den Eingriff vorzeitig zu beenden. Fuer die Fraktion von der Gyn begann der zweite Tag ebenfalls mit abhaertenden Ereignissen. Da im OP die Babys wie am Fliessband geboren wurden, sparte man Platz indem man gleich 2 Frauen in einem Raum unterbrachte. Im Duett schreiend, nur notduerftig narkotisiert und die Zaehne zusammen beissend liessen die Patienten die Prozedur ueber sich ergehen. Am Mittwoch trafen Stefan und Angie auf ein bissige und frustrierte vietnamesische Oberschwester, die ihnen den Zutritt aufgrund eines Missverstaendnisses zur Geburtenstation nicht gewaehren wollte. Zorn entbrannt stampften die beiden zur Sekretaerin und klagten dieser ihr Leid. Mit der Sekretaerin im Schlepptau haben sich die Problem in Luft aufgeloest und die beiden durften am naechsten Tag wieder etliche Geburten bewundern. Der einzige Lichtblick der uns die Woche ueberstehen liess, war der geplante Ausflug nach Hoi An. Am Freitag Nachmittag glaenzten wir aus diesem Grund mit Abwesenheit, um den Bus in Richtung Sonne, Strand und Meer zu erwischen. Nach 2,5 Stunden muehsamer Busfahrt erreichten wir mit strahlenden Gesichtern Hoi An downtown, dass wir auf der Suche nach steppenden Baeren unsicher machten. Nach einer kurzen Staerkung und einigen Cocktails spaeter, landeten wir im Hotspot der Stadt- die legendaere KING KONG BAR. Natuerlich kam die Party erst durch unsere Anwesenheit so richtig in Schwung (da wir anfangs ja auch die einzigen Gaeste waren). Nach unserem ersten Gratis-Getraenk, bekamen wir dank Schluckspecht Vera mit, dass die Happy Hour (Cola Rum in verschaerfter Suedtiroler-Mischung) bis 11 Uhr nachts andauerte. Direkt an der Quelle sitzend, nutzten wir dies natuerlich solange aus bis der Hahn zugedreht wurde. Nach Hause torkelnd auf der Suche nach einem vietnamesischen "Wuerstelsigi", mussten wir jedoch bald frustriert feststellen, dass unsere Suche erfolglos enden wuerde. Ohne Extrarunden zu drehen, kamen wir mit leeren Baeuchen in unserer Bleibe an. Am naechsten Tag, verkatert aus dem Bett gekrochen, machten wir uns auf den Weg zur Travel Agency, um unsere Rueckreise bestaetigen zu lassen. Nach langer Wanderung durch die Hitze und Loch im Magen, weigerte sich die Tante vom Reisebuero, trotz Stefans unerbittlichen Kampf unsere Tickets zu bestaetigen und schickte uns den ganzen Weg zurueck zur Hauptzentrale. Nach kurzer Staerkung gings per Motorbike ab zum Beach, natuerlich wieder mal um einige Dongs aermer als zuvor ausgehandelt, verdammte Schlitzohren(augen). Der Tag ging natuerlich viel zu schnell vorbei und als Andenken bekamen wir alle einen gscheiten fetten Sonnenbrand. Relaxt und hungrig kehrten wir nach Hoi An City zurueck und fielen natuerlich sogleich in eine Touristenfalle hinein (ueberteuertes Restaurant mit ewig langer Wartezeit auf die nicht gerade spektakulaeren Menus). Noch nicht gesaettigt machten wir uns auf den Weg nach einem Bananenpancake mit Schoko, bei dem sich unsere Begeisterung auch in Grenzen hielt. Am naechsten Tag schlenderten wir durch die engen Gassen, kauften einige Souvenirs und schlugen uns wieder mal unsere Baeuche voll. Mit einer sensationellen vietnamesischen Pizza, die unsere Herzen hoeher schlagen liess, verabschiedeten wir uns von Hoi An und kehrten erholt in die stressige Stadt zurueck und versuchten die Gedanken an die beginnende Woche zu verdraengen.

Donnerstag, 19. Juli 2007

1. Arbeitstag!

Am Montag 8 Uhr morgens fing fuer uns der unangenehmere Teil unserer Tour durch Vietnam an - 1. Arbeitstag im Hue Central Hospital. Haben uns dank der akademischen Viertelstunde ein bisschen verspaetet und nicht gleich den richtigen Weg gefunden, sodass wir wegen Zeitmangel des Krankenhausdirektors gleich wieder nach Hause geschickt wurden und erst am Nachmittag wieder erscheinen mussten - yeah strike.
So sollte jeder erste Arbeitstag starten - 5 Stunden im Kaffeehaus sitzend und Coffee-Shake schluerfend.
Am Nachmittag ging's wie gesagt zurueck zum Krankenhaus, wo wir sofort auf die einzelnen Stationen verteilt wurden - Jesy & Vera auf die Gastroenterologie, Angie & ich auf die Gynaekologie & Geburtshilfe. Fuer unser ersteres Duo endete der Tag, wegen erheblicher Verstaendigungsschwierigkeiten erst 3 Stunden spaeter. Wir hingegen fristeten nur ein sehr kurzes Dasein an diesem Tag.
Haben uns am Abend ausserdem mit einem Leidensgenossen aus Frankfurt auf ein Bier (in der angesagtesten "Bar" der Stadt - 1 Billiardtisch mit ein paar Plastikstuehlen) getroffen, der jedoch seinem weiteren Aufenthalt im Krankenhaus mit uns nicht nachvollziehbarer Begeisterung entgegenfiebert - immer diese motivierten Mediziner.

Dienstag, 17. Juli 2007

....endlich sesshaft

Nach der beschwerlichen Rueckfahrt von unserem Ausflug zur Halong Bay mit dem Mini-Bus mit Mini-Platz, sind wir gegen Abend wieder in Hanoi gestrandet, wo wir dann die Zeit mit Warten auf unseren Luxus-Schlaf-Bus verbringen durften - da dachten wir zumindest noch, dass wir "First-Class" in Richtung Hue reisen wuerden.
Doch die Vorfreude wechselte schnell in bittere Enttaeuschung & Wut, als unsere Guesthouse-Tante, die sich um die Weiterreise kuemmern sollte, uns verklickern wollte, dass die Betten "gebrochen" seien (quasi der Bus defekt sei) und sie jedoch fuer uns einen Platz im Sitzbus ergattern konnte - naja schnell stellten wir fuer uns fest, dass wir mal wieder uebers Ohr gehauen wurden (urspruenglich haetten wir fuer diese Bus-Kategorie nur 8 Euro bezahlen muessen - fuer uns kostete der ganze Spass letzten Endes dann 12 - nettes Voelkchen - aber gehoert anscheinend zu jedem Vietnam-Urlaub einmal so richtig besch.... zu werden).

Die Busfahrt selbst entpuppte sich bald als 13stuendiger Hoellentrip in Richtung Sueden, da der Fahrer anscheinend das Beduerfnis hatte seine Bremsen zu schonen und lieber seine Hupe benutzte, um auf sich aufmerksam zu machen. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass wir einige sliding stops aufs Strassenparket hinlegen mussten. Mit angstverzehrtem Gesicht und schlotternden Knien erreichten wir in den Morgenstunden schliesslich unser Ziel Hue und begaben uns schnurstracks auf die Suche nach unserer Bleibe - dem Halo-Guesthouse, das uns vom Krankenhaus empfohlen wurde.
Nach kurzer Rast, begaben wir uns auf Erkundungstour durch Hue-City. Vorbei an in den Park-defaekierenden Omas, verfolgt von dubiosen Gestalten und Besuch des Dong Ba-Markets, in dem das Wort Hygiene wirklich keine Rolle spielen duerfte, machten wir uns bald auf die Suche nach einem groesseren und va allem "europaeisch" angehauchten Supermarkt. Nach einem anstrengenden Marsch bis ans andere Ende der Stadt, sind wir jedoch nicht ganz so schnell fuendig geworden, da wir einer Fehlinformation auf den Leim gegangen sind. Etliche Kommunikationsversuche spaeter befanden wir uns jedoch auf der richtigen Faehrte. Den Abend liessen wir gemuetlich in der Why-not-Bar ausklingen.
Nach einer, vor allem fuer meine Wenigkeit, gemuetlichen Uebernachtung im Schimmelzimmer, beschlossen wir am Morgen den Auszug aus dem Schwammerlparadies.
Wild entschlossen machte ich mich auf die Suche nach einer neuen Bleibe fuer unseren langen Aufenthalt hier. Nach ausfuehrlich langen (;-))) Diskussionen, haben wir uns schliesslich auf ein 4er-Zimmer im Phong Nha-Hotel (Pluspunkte waren vor allem der billige Preis - 1,85 Euro pro Person -, die Naehe zum Krankenhaus, gratis Internet und das "Cafe on Thu Wheels", mit dem bis jetzt besten Coffee-Shake der Stadt :-)) geeinigt, das wir nach einer weiteren Uebernachtung im Pilzhaus beziehen durften.
Jetzt konnte dem ersten Arbeitstag eigentlich nicht mehr viel im Wege stehen.

Montag, 16. Juli 2007

Neuer Versuch!

Also, inzwischen sind wir mal wieder umgezogen hier in Hue und haben gerade unseren'1.Arbeitstag' :-) - aber dazu spaeter mehr!

Um an den vorletzten Blog anzuknuenpfen - Montag den 9.Juli in Hanoi:
Haben uns also auf Sightseeing-Tour begeben das heisst, eigentlich sind wir einmal um den tollen See rumgelaufen oder besser rumgeschleift (mindestens 45Grad :-), in dem sich zum einen der Ngoc Son Tempel und der Schildkroetenturm ( Tortoise Tower) befinden - davon sind bereits Fotos auf dem Blog. Zum Tempel fuehrt eine rote Bruecke, dies dem Stefan angetan hat - hat sie glaub ich tausendmal photographiert -aber dafuer sind echt ein paar super Bilder rausgekommen! Danach gings auf zum Literatur Tempel. Dieses Gebaeude war wohl frueher mal eine Universitaet und besteht aus mehreren hintereinanderliegenden Gebaeuden, wobei uns vorallem die Drachenfiguren auf den Daechern getaugt haben. An dem Tag war es sooo heiss, dass wir im Tempel jeweils erst den nexten Ventilator gesucht haben, und uns dann umgeschaut haben! Wie wir in live ausgeschaut haben, wollt ihr eh nicht wissen!
Dann wars leider auch schon wieder aus mit dem Sightseeing und wir - fertig mit den Nerven, ausgelaufen bis auf den letzten Tropfen Fluessigkeit - trotteten Richtung heimwaerts als uns ploetzlich ein bekanntes rundes Schild ins Auge stach - Starmaxx!!!! - Faelschung oder auch schlecht umgemuenzte Kopie von Starbucks! Da leuchteten Jesys Augen und all die Strapazen waren vergessen...
Sassen da noch ewig drin - endlich ein bissl Abkuehlung und wieder ein bisserl trocknen.
Am Abend gings dann auf die Suche nach nem Bikini fuer unsere liebe Vera, da ihr waehrend unserem bisherigen Trip ihr Badeanzug noch nicht untergekommen war (Innsider) und wir ja am folgenden Tag zur Halong bay aufbrechen wollten. Weiter im Text - die Vera hatte also noch nicht wirklich tief in ihrem Rucksack gewuetet (hat sie ihren nun dabei oder nicht?) und daher hiess es -auf zum Bikinikauf! Aber wir drei Maedels haben natuerlich eh innerhalb kurzer Zeit ein schmuckes Stueck gefunden (wie sich aber am darauffolgenden Tag herausstellen sollte, haette Ihn die Vera mal wieder zurueck gegeben, da er ihr nun zu 'altbacken' vorkam). Nexte Mission: Sonnenbrille fuer Stefan (da er seine ja mal wieder irgendwo angebaut hat - super Stefan) - Jesy konnt sich natuerlich nicht zamreissen und hat sich auch gleich eine zugelegt - die hats allerdings nichmal nen Tag gemacht :-). Danach war heiaheia angesagt um frueh aufzustehen und mit leichtem Gepaeck zum nexten Abenteuer - Halong Bay - aufzubrechen!

Dienstag Morgen, 6.15Uhr Aufstehen, Rucksaecke packen und nur das Wichtigste im Kleinen verstauen, da wir den Rest im "netten" Manh Dung Hotel die kommenden drei Tage lagern durften. Auf gings also mit dem Minibus Richtung Hafen. Mit uns im Van unsere Gruppe, die leider aus 6 aelteren Neuseelaendern bestand und 5 englischen Maedels, (wobei ich nicht gedacht haette dass man solch ein lautes, nerviges Sprachorgan haben kann) wo wir in eine Dschunke eincheckten. Unser Schifflein gehoerte eher zum aelteren Model - Jesy und ich hatten eine Kajuete zusammen, bei der man zwar die Tuer absperren konnte, aber sobald man ein bissl gegen die Tuer gedrueckt hat, ist des dumme Ding aufgegangen - seeehr sicher :-). Stefan und Vera hatten die Koje neben uns wie wir spaeter feststellten, da der Stefan einige Saetze von der Jesy an mich gerichtet aufgefangen hat, die eigentlich nicht fuer seine Ohren bestimmt gewesen waeren :-). Als erster Punkt auf unserer Liste war der Lunch - vor allem Fisch - Stefan und Vera gluecklich ueber ihr Meerzeugs - Jesy und ich eher zurueckhaltend, die Anderen vorkostenlassend, ob auch ja kein Fisch drin ist. Als nextes gings zu einer Cave - sind irgendwo bei solch einem Huegelchen ausgestiegen und Treppen ueber Treppen hochgestiefelt um uns eine echt riesige, schoene Hoehle anzuschauen!
Am Nachmittag druften wir dann endlich endlich baden!!!! Vera hat natuerlich in den Tiefen ihres Rucksackes doch noch ihren super Bikini gefunden und dann schliesslich mit dem neu Erstandenen kombiniert!
Danach haben wir uns ne ruhige Bucht gesucht und den Anker geschmissen um hier zu uebernachten.
Wir sassen eigentlich den ganzen Tag am Deck in Liegestuehlen, haben uns den Bauch von der Sonne bescheinen lassen und uns keinen Zoll mehr bewegt. Am Abend das ganze mit nem kuehlen Bier in der Hand, die Stille und die Sternlein ueber uns....

Mittwoch 7.10Uhr - Anker gelichtet und Motor Richtung Catba island gerichtet. Dort angekommen, sin ma erstmal ewig im Minivan gesessen, bis man uns irgendwann zum Aussteigen aufgefordert hat - zum Glueck noch schnell Flipflop mit Turnschuh gewechselt - und los gings - 2 Stunden hartes Bergsteigen mit leider nur 2 Liter Wasser bei wirklich extremen Temperaturen, mitten durch den Dschungel, querfeldein irgendwohin. So geschwitzt hatten wir bis dahin wirklich noch nicht! Zum Glueck gings den anderen Gruppenmitgliedern nicht besser. Unser Fuehrer fuer die Bergtour war ein nach meinem Geschmack etwas zu hyperaktiver -wie er in jedem 2.Satz betonte - 71jaehriger old man, der sich eindeutig vorher in nen Ammeisenhaufen gesetzt haben musste so wie der den Berg hinauf getrabt ist! Auf dem Abstieg sind wir einer netten kleinen Riesenspinne begegnet, die ihr Netzlein quer ueber den Weg gespannt hatte - die war vom Koerper her bestimmt 15cm lang - ein riesen Vieh!
Danach gings dann ins Hotel und auf zum Lunch - der fuer die Vegetarier unter uns eher mager ausfiel - Bohnen, Reis und Salat.
Am Nachmittag mussten wir die ersten Ausfaelle hinnehmen - eigentlich haetten wir zum Kayaking aufbrechen sollen, aber Vera, der es schon den ganzen Tag nicht gut ging, beschloss aufgrund ihrer Kopfschmerzen und Mattigkeit, die natuerlich durch unsern Alpentrip nicht gemildert worden waren im Hotel zu bleiben und Stefan schloss sich solidarisch an, so dass es nun an Jesy und mir war die oesterreichisch Fraktion unter den Kayakern zu Vertreten.
Also brachte uns ein Minivan zu einem aeusserst schmutzigen Strand, als die Jesy schon vor dem Start beschloss, wenns aufm Meer auch so ausschaut streikt sie ins Wasser zu gehen. Toll, gute Aussichten, da auch ich nun wirklich angesichts unserer Schiffleins, das uns rausbringen sollte zur Kanustation und des Wellengangs ehrlichgesagt ziemliche Panik bekam.
Nach ner halben Stunde Fahrtzeit waren wir dann auch endlich angekommen auf unserer Tonnen-Holzlatten-Fischernetz-Station und es hiess zigmeterweit ueber Balken, die nur durch leere Tonnen verbunden und ueber Wasser gehalten wurden zu balancieren um dann in die Kanus einzusteigen - des war wirklich ein Akt dort drueber zu laufen, da teilweise die Bretter nicht befestigt waren, wenn Einer vor dir gelaufen ist, das ganze Ding geschwankt hat ohne Ende... Abenteuer wir sind da!
Jesy und mich wollten se zunaechst mit jeweils nem Mann zam stecken, da se dachten, wir kleinen Maedels checken des nich - aber weit gefehlt: wir waren die Checker schlecht hin, ich vorn, Jesy hinten - rechts, links... wir waren die Helden - sind gleich drauf angesprochen worden, ob Oesterreich da nicht immer so spuer ist bei Olympia und so :-) nur mim Lenken hatten wir son paar Probleme, bis mein Hintermann den Dreh raushatte (abgeschaut von den Gegnern), dann flogen wir nur so dahin. Ausser in so ner Felsengrottenbrueckendingens wo wir durchpaddeln haetten sollen, und dann mit zwei anderen Kanus nebeneinender drinsteckten (war nur fuer ein Kanu ausgelegt von der Breite), da hiess es sich an der Felsendecke vorwaertsziehen, lief alles reibungslos. Obwohl, die Jesy wurde (weil wir einfach solche Helden waren) von einem der gegnerischen Teams hinterhaeltig gefoult, indem sie ihr ein Paddel in den Ruecken stiessen (die ham des mit dem lenken noch nich draussen gehabt). Dann gings auf zu einer minikleinen Bucht zum Baden - sehr lecker, sooo schoen wenn nicht das tote Schafgerippe dagelegen haette! Der Ausflug war zwar ends anstrengend (sind schon fast Mr. Poppey), aber wunderschoen!
Danach hiess es heimkehren zu unseren Kranken und zurueck in unsere Schimmelbude im Hotel (da hat der Schimmel schon von dem Waenden getropft!)....

Samstag, 14. Juli 2007

hmmm, sind momentan bissl ausgenoggt

hab leider keinen Plan mehr, was ich des letzte Mal im Blogg geschrieben hab, weil wir von hier irgendwie nimmer rein kommen, aber morgen ziehen wir in ein neues Hostel um, hoff, des geht von dort aus, waer schon ein Hit, da man so auf Eure Kommentare auch nicht antworten kann - und das ist wirklich ein Problem! :-).

Freitag, 13. Juli 2007

Salu from Drittewelt!

Sers Leute, haben nun lange keine Moeglichkeit mehr gehabt, Euch an unserem Abenteuer teilhaben zu lassen :-), aber jetzt dafuer um so mehr auf einmal:

als wir also nach unserer super-sportlichen-schweissspurlegenden-mindestens!5kg-Gewichtsabnahme-Tour durch ganz Hanoi, an unserem Hostel - dem wohl geruehmten 'Manh Dung' angekommen sind (haben dort extra den Ventilator fuer uns angeschaltet, da wir wirklich fertig aussahen - aber echt gut drauf waren - alle anderen Touris mim Taxi gefahren sind, wie uncool!) waren wir zunaechst sehr froh, da wir aeusserst freundlich empfangen wurden - aber wie immer, musste da irgendwo der Haken liegen - ueber den stolperten wir dann auch ganz blauaeugig - wurden naemlich einfach in nem komplett anderen Hostel untergebracht, obwohl wir gebucht hatten! Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten, auch die zweite Nacht wuerden wir nich in dem Gebaeude schlafen wo wir gebucht hatten, sondern wieder ein paar Ecken weiter in der nexten Herberge.
Guter Dinge gings dann am Montag auf zum Sightseeing - hier ist man ja allein schon beim Strassenueberqueren fertig mit den Nerven - haben noch nie soviele Mopeds auf einmal gesehen, zunaechst haben wir uns immer brav an die Ampeln gestellt, gewartet bis gruen wurde, aber irgendwie sind da trotzdem genausoviele Mopeds druebergerauscht, also hiess es - Augen zu und durch - wer stehen bleibt verliert!

Montag, 9. Juli 2007

Auf die harte Tour

Unser zweiter Tag in Nanning sollte ein Relaxtag werden (waere zu schoen gewesen, um wahr zu sein). Nachdem wir uns endlich mal ausgeschlafen hatten und im Internetcafe, wichtig wie wir sind, unsere Mails gecheckt hatten, mussten wir noch Proviant fuer unseren super Trip nach Vietnam besorgen. Tja, wir Schlaumeier dachten wir haetten alles im Griff und liefen (da wir ja sportlich und Sparmeister sind) durch halb Nanning auf der Suche nach Essbarem. Einige Labyrinthgaenge spaeter, befanden wir uns auf der richtigen Faehrte. Mit leerem Magen im Supermarkt angekommen, schmissen wir unsere letzten RMB's fuer besonders gesunde Nahrung :-) hinaus. Da wir ja schliesslich aus unseren Fehlern lernen, haben wir fuer den Heimweg den Bus genommen. Im Hotel stillten wir dann unseren Hunger und vertrieben uns die Zeit mit Solo spielen (verschaerfte Version von Uno).
Um halb acht morgens, standen wir mit Sack & Pack am Busterminal, darauf wartend das Gepaeck im Buskofferraum verstauen zu koennen. Tja, dass waere schoen gewesen, aber die Vollvasen haben uns zusammen mit unseren Tramperrucksaecken in den Bus gequetscht, von wegen Beinfreiheit und solche Scherze. Nach drei Stunden qualvoller Fahrt fanden wir uns an der chinesisch/vietnamesischen Grenze und wurden gleich in einer Miniausgabe von Bus zur chinesischen Grenze chauffiert. Danach mussten wir uns der Buerokratie stellen. Im Minibus wartend, wurde ploetzlich auf den Rest der Truppe gesch......., so traf es auch unsere liebe Vera. Bangend warteten wir auf der vietnamesischen Grenze auf Vera. Angie versuchte sich nochmals rueckwaerts durchzuboxen, leider verstand der Kerl nicht, was Angie mit Haenden & Fuessen zu erklaeren versuchte. Trotz vollem Koerpereinsatz ist Angie schliesslich gescheitert. Aber unsre Vera dueste dann schon mit dem naechsten Minibus an, so waren wir nun endlich wieder vereint. Endlich wieder in einem comfortableren Reisebus sitzend, wo wir auch unser Gepaeck im Buskofferraum verstauen konnten, mussten wir uns von der wirklich sehr einschlaefernden vietnamesischen Musik volldroehnen lassen. Der Lautsprecher befand sich natuerlich genau ueber unseren Koepfen. Darauf eingestellt, dass wir erst in 6 Stunden ankommen wuerden, waren wir ueberrascht als wir ploetzlich eine riesige Stadt vor uns sahen. Das Schild mit der Aufschrift Hanoi war der Beweis dafuer, dass wir am Ziel waren. Panisch und voller Ungeduld sprangen wir aus dem Bus ohne zu wissen, dass wir erst in einem Vorortghetto waren und sich vor uns noch eine endlose Bruecke ueber den Roten Fluss und ein elendslanger Hanoi-Stadtfussmarsch erstreckte. Drei Stunden spaeter, mit 14 Kilo Gepaeck am Ruecken, Blasen an den Fuessen und hochroter Birne, kamen wir als einzige schweissgebadete Touristen in unserem Hostel an. Zum Kalorien wieder auffuellen, goennten wir uns dann noch ein paar gepflegte Bierchen.

Samstag, 7. Juli 2007

Nanning -eine Stadt am A der Welt!

So, wie im letzten Eintrag beschrieben, sind wir nun in Nanning angekommen - im Hinterhof von irgendwo - keine Ahnung wo wir hier sind, wie wir weiter kommen, wie kommunizieren mit den Menschen... Stehen zunaechst wie bestellt und nicht abgeholt im Plattenbauhinterhof, bis sich netterweise ein MISSIONARIN unser annimmt! Seeehr gut fuer uns, da hier rein gar nix in 'normalen' Schriftzeichen angeschrieben ist und die Leute uns wie Menschen vom Mars anschaun, grad dass se nich gegen den nexten Baum fahren um uns ja lange anzugaffen - wir sind einfach soo schoen! ( triefend vor Schweiss, stinkend wie die Iltise). Stephanie unsere Missionarin quartiert uns im Hostel neben dem Busbahnhof ein und sorgt dafuer, dass wir Cash bekommen - die haben hier wohl noch nie einen Travellercheque gesehen!
Danach gehts auf durch die Stadt um endlich mal richtige chinesische Nudelsuppe zu essen - wieder ein Problem, da man hier fast nix ohne Fleisch bekommt und Jesy und ich hier bissl untergehen. Vier Stunden spaeter nachdem wir sie endlich abgewimmelt haben - glaub die Missionarin hat in uns ihre neuesten Opfer gefunden, kommen wir endlich in unseren Zimmern zu ein bissl Schlaf und Abkuehlung. Jesy hat heut ihre Premiere im "mit der Handwaschen", haben dementsprechend auch ne Stunde fuer unsre paar Sachen gebraucht! Wurde jawohl auch wirklich mal Zeit, oder?
Am Abend holen uns diesmal zwei Missionarinnen ab - scheinen ein schwerer Fall zu sein - schmarrn, sind denen wirklich dankbar, da wirs hier sonst doch sehr schwer gehabt haetten! Bloederweise machen die einem voll Angst - passt auf Eure Sachen auf, es darf ja Niemand Euer Geld sehen... Sobald uns jemand zu nahe kommt haben sie einen schon an der Hand.
Aber so genial gegessen haben wir mit denen!!!! - auf irgendsonem Fressmarkt - Barbeque. Den Fisch den sie fuer uns bestellt haben bringen sie einem noch lebend an den Tisch, damit wir sagen koennen ob dieser ok ist oder nicht. Leider machen die das auch mit dem ganzen Flatterzeugs, wo ich tollerweise wieder genau dann zum Nachbarrestaurant schaun muss, als einer dort ne Henne auf den Boden drischt um se zu killen - der Appetit war nach dem Krachen des Schaedels auf den Steinboden deutlich gemindert!
Danach sind wir erstmal froh nicht mehr ueber unsere Familien - wieviele Geschwister, was machen Eure Eltern, sind die Oesterreicher glaeubig... antworten zu muessen. Morgen werden wir nen Relax-Tag einlegen, da wir dann am Sonntag mit dem Bus Richtung Hanoi starten werden!

Wo sind wir hier bitte gelandet????

Mit unseren letzten Hong Kong-Dollar, mit denen wir einen ganzen 7/11 gepluendert haben, sind wir vollgepackt mit sieben Sachen zu unserer Travel Agency getrottet und haben dabei eine lange Schweissspur gelegt. Nach 2stuendigem Warten und nerven der dortigen Angestellten, kamen wir leider als Letzte zum Kampf um die Sitzplaetze und sassen dementsprechend voellig ver- und zerstreut. Nach 1 1/2 Stunden grad beim Einnicken, wurden wir aus unserem Bus getrieben, um durch die Hong Konger Grenze geschleust zu werden und auf der anderen wieder im Bus zu landen. Vera & Ich hatten uns nun auch einen Platz nebeneinander erkaempft, bloederweise wurden wir knappe 10 Minuten spaeter wieder aufgescheucht den Bus zu verlassen und schleiften uns samt Gepaeck durch die chinesische Grenze. Danach brachte uns ein Minibus zu unserem - wir hatten es kaum zu glauben gewagt - super tollen Luxusreisebus, mit eigenen Bettchen fuer uns alle.
Nach mehr oder weniger langem Schlaf sind wir voller Erwartungen in Nanning, einer chinesischen Grossstadt, an der Grenze zu Vietnam, gelandet. Sind glaub ich die einzigen Touris, die sich hier her verirrt haben....

Donnerstag, 5. Juli 2007

Der Reinfall des Tages

Voll motiviert und voller Elan starteten wir den heutigen Tag in Richtung Tiger balm garden, der sich aber bald als totale Pleite entpuppte. Der Garten mit Figuren aus der chinesischen Mytologie, musste leider aufgrund eines typischen chinesischen Hochhausghettos in den Erdboden gestampft werden, die Enttaeuschung war unserer lieben Vera deutlich ins Gesicht geschrieben. Der zweite Stop der legendaere Victoria Park beeindruckte uns auch nicht wirklich - viel zu heiss und zu sportlich. Tja, heut war ein echt erfolgreicher Tag. Jetzt biegen wir die Zeit gerad im Internetcafe (sehr abgefuckt) hinueber, bis unsere 12 Hoellenfahrt im Bus nach Nanning startet, von dort gibts dann mehr News.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Hardcore Sightseeing!

Nun, an unserem zweiten Tag hier in Hongkong, haben wir wieder mit nem Starbucksbesuch den Sightseeingtag eingeleitet. Danach sin ma zum Supertempel - Wung tan sin - GELAUFEN! Naja, danach sahen wir auch dementsprechend aus, ein Kopf leuchtender als der Andere, Kleidung zum Auswringen (fuer die Oesis -auswinken - laut Jesy - wird scho rechthaben, da kenn ich mich noch nich so aus). Aber gschickt wie wir inzwischen alle sind, laufen wir eh nur noch in schwarzen bzw. weissen T-Shirts rum, um die Schweissflecken zu tarnen :-)
Danach natuerlich erstmal Pause in einem der tausend Shoppingcenter, um uns wieder abzukuehlen. Als weiterer Punkt stand das Busterminal auf dem Programm, da wir morgen Hongkong verlassen werden und uns per Bus Richtung Nanning begeben. Anschliessend (eigentlich nur wegen meiner Wenigkeit) haben wir uns das super 'Hongkong Museum of History' gegeben, wie immer (bin ja leicht zufrieden zu stellen) war eigentlich glaub ich nur ich begeistert, aber meine lieben Mitreisenden :-) haben zumindest so getan als ob ses spannend fanden (vielen Dank 'g').
So, danach haben wir (mehr per Zufall - neee, weil wir solche Checker sind), die geniale Lasershow angeguckt- die war echt der Hammer! - sind auf der Kowloon-Seite am Pier gesessen und haben die bekannte hongkonger Skyline bei Sonnenuntergang bzw. dann bei Nacht angeguckt, wobei als es dunkel wurde saemtliche Hochhaeuser irgendwelche Werbereklamen und Lichteffekte (Lasershow und Feuerwerke) unser Augenmerk auf sich zogen.
Ja so war das heute, ah, hab vergessen - haben heut noch ne mega Dusche abbekommen, Jesy und ich hatten zum Glueck unsre super Regenjacken dabei, die Vera mit ihrem Regenglumpats hat von dem Regensturz auch recht wenig abbekommen und der Stefan natuerlich, musste danach nimmer Duschen und Haarewaschen gehen, da Mr. Gescheit natuerlich sowas wie Regenschutz nich kennt! Somit gehen wir nun in die Heiaheia - gut Nacht!

Erste Sightseeing Tour durch Hongkong

Die Strapazen der langen Anreise schon fast vergessen ging es gestern puenktlich um 8 Uhr morgens zur ersten Sightseeing Tour quer durch Hongkong. Startpunkt war der Victoria Peak, die Hauptattraktion Hongkongs, den wir in Studentenmanier kostensparend mit dem Doppeldeckerbus erklommen haben. Bei einem kleinen Rundgang konnten wir die Skyline der Stadt in voller Pracht geniessen. Der Weg vom Victoria Peak zum Man Mo Tempel machte uns Schweissperlen auf der Stirn, der Tempel selbst faszinierte uns aber weniger als das naechst gelegene klimatisierte Cafe Haus. Frisch gestaerkt und va gekuehlt verliessen wir danach mit der Star Ferry Hongkong Island in Richtung Kowloon, wo wir schnurstracks Richtung Nachtmarkt auf der Temple Street marschierten, und unseren Hunger mit dem ersten chinesischen Gericht stillen wollten. Nach dem ersten Bier ging es voellig erschoepft und mit schweren Beinen zurueck Richtung Heimat, wo wir unsere naechste Tagestour planten.

Dienstag, 3. Juli 2007

Versteh nur Bahnhof

Sind gut in Hong Kong gelandet und verbringen bereits den ersten Tag mit Sightseeing. Auf der Suche nach unserem Zimmer, haben wir gestern bereits die halbe Stadt durchforstet, sind hin und wieder an den gleichen Gebaeuden vorbei gekommen und sind schlussendlich nass, mit roten Striemen am Ruecken (Rucksack) und fast top fit in unserer Herberge gestrandet. Sitzen grad im Kuehlen und trinken unseren xten Starbucks - lecker. Lg aus der Hitze

Sonntag, 1. Juli 2007

Ankunft Doha

Nach knappen 6 Stunden Flug sind wir wohlbehuetet in Doha angekommen und jetzt warten wir bereits sehnsuechtig auf unseren Weiterflug in Richtung Hong Kong. Der Start in den Tag bereitete sich schon ein bisschen chaotisch - hab in der frueh natuerlich wieder mal verschlafen, dann mussten wir im Flieger getrennt sitzen, die Jesy musste auf ihr heissersehntes vegetarisches Essen verzichten und zu allem Ueberfluss hat mich die nette Stewardess mit einem Becher Wasser besudelt. Sonst ist alles aber in bester Ordnung. Bis dann, lg