Freitag, 16. November 2007

Innsbruck, wir lieben die Uni!

Wie man sieht, hat uns der Unistress wieder - juhe!
Eigentlich sollt man ja meinen, dass wir inzwischen sämtlichen Situationen gewachsen sind, aber weit gefehlt - die Uni hat anscheinend beschlossen uns ein paar Berglein in den Weg zu schmeissen, was mir ziemlich auf die Eier geht.
Die Hirne rauchen ohne unterlass und ich meinerseits freu mich auf den Christkindlmarkt der am Sonntag seine Pforten eröffnen wird, um Meines maln bissl durcheinander zu würfeln und danach wieder nen klaren Kopf zu bekommen!
Zudem hat ja die Manu in nicht allzuferner Zukunft mal wieder Burzeltag....

Freitag, 28. September 2007

Malaysisch Unterricht

Malaysisch schreiben leicht gemacht by Stefan und Conny

Lesson 1

Taxi = Teksi
Boutique = Butik
Bus = Bas
Express bus = Ekspress bas
restaurant = restoran
.
.
.

Lesson 2 folgt!

Mittwoch, 26. September 2007

Last Stop - KL

Bereits am Sonntag trudelten wir in Kuala Lumpur ein, um unseren letzten Ringit verprassen zu koennen - dass ist uns bis jetzt auch erfolgreich geglueckt! Checkten im Le Village-Guesthouse, einer sehr easy-going-maessig gefuehrten Unterkunft ein - da fuehlte man sich auf Anhieb wie zu Hause, wenn da nicht des Naechtens die kleinen blutsaugenden Tierchen ins Bettchen gekrochen waeren, die vor allem mir meinen noetigen Schlaf raubten.

Da ich nach dieser nicht ganz so prickelnden Nacht keine Sekunde laenger bleiben wollte (die totgeplaetteten Tierchen in ihren Blutlachen auf dem Bettlacken waren kein schoener Anblick), packten wir unsere sieben Sachen und liessen uns im Mandarin Hotel nieder (waren wieder stolze Besitzer eines eigenen Badezimmers & Toilette - wow), wo wir die naechsten 2 Naechte geruhsamen Schlaf finden konnten. Der war auch bitter notwendig, da wir neben unserem vollgepackten Sightseeing-Programm (Walking-Tours durch Chinatown & Little India, Lake Gardens, Batu Caves, KLCC), auch etliche Einkaufskomplexe in KL und Umgebung unsicher machten und jeden Abend immer todmuede unter unsere Deckchen krochen.

Fuer die letzten 2 Naechte unseres Urlaubs liessen wir es uns nicht nehmen, unser Quartier im trendigsten Luxushotel der Stadt aufzuschlagen - dem Traders Hotel mit den beruehmtesten Nachbarn Malaysiens - den 452 Meter hohen Petronas Twin Towers! Der Blick vor allem vom Swimming-Pool, der sich in der 33 Etage befindet ist wirklich atemberaubend!!

Sonntag, 23. September 2007

Wo steppt denn hier der Baer??

Nach dem schon in Fleisch und Blut uebergegangenen Prozedere - Orientierung, Zimmer- & Fresschensuche - verbrachten wir den 1. Tag auf Langkawi ganz langweilig am Cenang-Beach. Fuer den 2. Tag war dann Action angesagt. Mieteten uns ein Motorbike und machten die Insel unsicher - unsere Tour fuerhte zu den Seven-Wells-Waterfalls, zum Pasir-Tengkorak-Beach, wo Conny beinahe von einer wilden Affenbande bestohlen wurde (haben sich ueber Conny's Tasche gestuerzt, waehrend wir gemuetlich im Meer herumplantschten; fauchend und schreiend haben wir jedoch gesiegt und die Tasche wieder erfolgreich zurueckerobert). Unser naechster Stopp war am hoechsten Berg der Insel, dem Gunung Raya mit wunderschoenem Blick ueber die gesamte Insel (man musste sich jedoch die dicke Nebeldecke wegdenken). Zu guter Letzt landeten wir in den diversen Shoppingcenter in der Stadt und wurden vom Shopping-Fieber gepackt.

Mit einem VIP-Nacht-Bus ging's am naechsten Tag zur unserer vorletzten Station - Melaka. Die Sehenswuerdigkeiten der Stadt hatten wir nach unserer Ankunft in Windeseile besichtigt (Christ Church, zahlreiche Kolonialbauten in Chinatown und das rote Viertel - nicht zu verwechseln mit einem Rotlichtviertel, wir sind ja in einem anstaendigem, aber auch etwas langweiligem Land) und konnten so gleich einen Tag spaeter nach Kuala Lumpur weiterziehen.

Donnerstag, 20. September 2007

Meldebericht

Meldebericht der Fraktion die den Weg in Richtung der malaysischen Hauptstadt angetreten hat:
Vera und ich sind mal ganz relaxt erst um 10:30 Uhr ueberhaupt von den Highlands losgefahren, da wir zu faul waren uns bei der Kaelte schon frueher aus den Federn zu schwingen. Angekommen in Kuala Lumpur waren wir natuerlich ne halbe Stunde spaeter schon unterwegs um ( typisch Maedels halt ) gleich mal auszukundschaften was hier so mit dem Shopping geht - sehr viel natuerlich wie man sich denken kann. Haben schon am 1. Tag unseren ersten Freund - wir nennen ihn JayZ - kennengelernt, dessen beste Kunden wir inzwischen geworden sind - Vera hat bei dem naemlich 3! Jeans gekauft - zudem haben wir ne neue Feilschtaktik - einfach lachen, da freun se sich so, dass se einen erst gar nicht verarschen. Ansonsten merkt man, dass wir Maedels nun allein unterwegs sind - da willst dir ein Busticket kaufen, zahlst es, und der Kerl sagt nur 'i like you' - was antwortet eine Ang da drauf? - schoen fuer Dich - dann gucken se nur noch wie ein Schlauchboot. Attraktion auf dem indischen Markt waren wir auch schon, kann man sich ja vorstellen - nur Inder und wir, aber was willst machen, keine Ahnung wo in solchen Staedten die Touris stecken - da wo wir meist rumlaufen auf jeden Fall nicht ( wohl alle im china Viertel ).
Sightseeing war natuerlich auch angesagt, wie immer per Fuss einmal durch die Stadt laufen und saemtliche Touripunkte abklappern. Bei den Batu Caves - hingefahren sin ma mit dem Local bus, in dem indischer Hiphop gelaufen ist - volle genial, hat derVera und mir natuerlich gleich mal getaugt :-) - haben wir gleich mal ne Affenarme begutachtet die da irgendwie vom Busch kommend ne Steilwand runtergeklettert sind - is schon genial wie schnell die sin. Vorallem der eine hatte ein kleines Baby dabei, das an seinem Bauch drangehangen hat, weils wohl noch zu klein zum selber kraxeln war - sooo suess - war natuerlich eh interessanter als die kitschigen Hoehlen.

Nach 3 Tagen Kuala Lumpur sind unsre Rucksaecke nun so vollgestopft (ein Rucksack vorne einer hintern ), dass man uns glaub ich wirklich nur leicht ankicken muss, dann nockts uns um.
Das haben wir auch heut morgen gemerkt, als wir mal wieder mit vollem Gepaeck in den nexten Bus Richtung Melaka gestiegen sind - grad dass ich durch die Tuer pass, festhalten musst dich an allem was da kommt... (sonst zerlegts mich wie nen Kaefer).
Sind also nun heut schon den halben Tag wieder auf Sightseeing-Tour unterwegs, allerdings haut uns dieses Staedtchen nicht so wirklich vom Hocker - es ist wirklich kaum noch was los. Zudem erinnert es von den Bauten her ziemlich an Europa (ist von den Hollaendern so gebaut worden). Ausser einem netten Kaffeeklatsch bei soner Tante die uns ihren Tee verkaufen wollt ( mir hat se eh was angedreht), und uns erklaert hat, dass es hier extra Unterricht gibt wie man Tee richtig aufsetzt und ausgiesst.... (man kanns auch uebertreiben mit der Teekultur) ist hier bisher nix wirklich spannendes passiert.
Nun haben wir eh schon unsren letzten Tag vor uns, morgen Abend gehts naemlich zum Flughafen und somit wieder Richtung Zivilisation und MUC - Samstag Mittag betreten Vera und ich nach 3Monaten wieder europaeischen Boden!

Mittwoch, 19. September 2007

Blablabla

Am Montag nachmittag sind wir in Georgetown - der Hauptstadt der Insel Penang, die sich im Nordosten von Malaysien befindet - gelandet. Schlugen unser Quartier im 75 Travellers Lodge auf, wo wir von 3 extrem netten Chinesen empfangen wurden. Nachdem wir unsere Sachen im Zimmer verstauten, machten wir uns, wie soll es auch anders sein, auf die Suche nach FressiFressi. Frisch gestaerkt, nahmen wir unser Sightseeingprogramm in Angriff, damit der naechste Tag nicht allzu anstrengend wird.
Mehr oder weniger ausgeschlafen brachen wir frueh morgens auf zum groessten buddhistischen Tempel Malaysiens, der ein einziges Sammelsurium an Kitsch darstellt. Nach dem Verlassen der Anlage fuehrte unser Weg vorbei an Schweineschenkel, ganzen toten Huehnern,..., die in der Hitze vor sich hin gamelten und bei mir den Wuerge- und Kotzreflex so richtig auf Touren brachte - also Augen zu und im Laufschritt durch! Erholung fanden wir im angenehm klimatisiertem Einkaufszentrum bei einer grossen Tasse Starbucks-Kaffee - mhm leckere 9 Ringgit (das Essen zu Mittag war billiger).

Der Nachmittag bescherte uns noch einen langen Hatscher durch die Hitze um den Rest der Stadt (angefangen vom Khoo Kongsi und etlichen weiteren chinesischen Behausungen bis zum Fort Cornwallis) zu erkunden und die Ueberfahrt nach Langkawi zu organisieren.

Noch nicht vollkommen ausgepowert knotzten wir uns um 22 Uhr noch ins Kino, um danach fix und foxi um halb eins ins Bettchen zu fallen.
Knappe 6 Stunden Schlaf spaeter marschierten wir mit Sack und Pack quer durch die Stadt zur Faehre nach Langkawi.

Dienstag, 18. September 2007

Bunker Hill

In den Cameron Highlands angekommen, daemmerte es im Hirnkastl, was uns in 14 Tagen zu Hause erwartet: Regen wohin man blickte, wenn der Nebel es zuliess und nebenbei war's noch arschkalt! In gewisser Weise eine Wohltat fuer meinen sonnenverbrannten Koerper. Checkten im Father's Guesthouse, einer aus Blechbunker bestehenden Anlage mit WC & Duschen (gottseidank Warmwasser) am Gang, ein - trotzdem sehr heimelig und kuschelig (va. beim Glotzen in den Riesenfernseher).

Fuer den 2. Tag in den Highlands haben wir uns die Mossy Forest-Tour aufschwatzen lassen, die uns zuerst zur groessten Tee-Plantage fuehrte, wo uns die Geheimnisse der Teeproduktion naeher gebracht wurden. Danach jagte uns der Guide durch einen vermoosten Wald, der sehr stark an einige Szenen aus Herr der Ringe erinnerte. Trotz der Bemuehungen unsere einzigen langen Sachen nicht zu beschmutzen, sahen wir (va. die Veri mit weisser Hose :-)) aus wie Schweinderl. Liessen uns natuerlich nicht nehmen in den Cameron Highlands Erdbeeren zu pfluecken, was eine ganz spezielle Einfuehrung in die Materie des Pflueckens erforderte: Stiel 3 cm ueber der Erdbeere abreissen, auf dem Styropor-Tableau in Reih und Glied auflegen und va. nicht unsere Baeuche mit den roten Koestlichkeiten vollschlagen. An letzteres haben wir uns natuerlich nicht gehalten, obwohl wir mit Argus-Augen beobachtet wurden.

Nach dem Besuch des malayischen Erdbeerlands, quaelten wir uns durch stroemenden Regen Richtung Guesthouse, wo wir uns nach der halben Strecke den Wassermassen geschlagen geben mussten und ins naechste Taxi stiegen.
Den restlichen Tag verbrachten wir mit Video gucken vor der Glotze.

Haben uebrigens wieder einmal bekannte Gesichter getroffen, nach Peter & Lena (2 Medizinstudenten), die uns auf den Perhentians ueber den Weg gelaufen sind, waren es diesmal Bekannte aus Lichtenberg (auch 2 Mediziner). Irgendwie hat es schon langsam den Anschein als wuerden nur Mediziner aus Oesterreich in Asien herumkrebsen.

Am Montag trennten sich unsere Wege - Angie & Vera zogen Richtung Sueden und wir sind gerade dabei den Norden des Landes unsicher zu machen.